Building a new body - Der Anfang


Ich war schon als Kind immer ein Wonneproppen, das wurde über die Jahre nie besser. Mein Übergewicht nahm über die Jahre hinzu, Stand heute wiege ich 187 kg bei etwa 185cm Körpergröße. Das ist massives Übergewicht. Körperlich geht es mir ansonsten gut: Meine Knie funktionieren, mein Rücken schmerzt erst seit kurzem (dazu später mehr), Blutdruck, Cholesterin, Blutwerte im Allgemeinen, Organfunktionen sind alle sehr gut (und verwundern meinen Hausarzt jedes Mal). Ich kann mich recht normal bewegen, komme auch bei 3 Stockwerken Altbau nicht komplett außer Atem. Ich war nie ein Junkfood-Fan, esse ausgewogen und hochwertig - aber schlichtweg zuviel.

Ich gehöre also zu der Sorte dicker Menschen, denen es eigentlich nicht so schlecht geht, selbst nach halbwegs objektiven Maßstäben. Trotzdem gibt es Einschränkungen im Alltag, die einen nerven. Kino-Sitze sind eher für Schmalärsche gedacht, Attraktionen bei Parks sind oft für maximal 150kg maximal ausgelegt, wie auch viele Geräte, die man zum Abnehmen braucht, wie Fahrräder, Trimräder usw. Selbst Waagen hören gerne bei 150 kg auf. Und Kleidung ist problematisch. Ausgewählte Geschäfte haben - manchmal - schöne Klamotten. Noch kann ich gerade so bei C&A und kik mal einkaufen, denn Kleidung für meine Kaliber wird ansonsten direkt extrem teuer (Pullover und Hosen ab 70 Euro aufwärts).

Warum also abnehmen? Letztlich aus gesundheitlichen Gründen. Ich glaube an "Warnschüsse", die der Körper sendet. Nachdem mein Rücken vor ein paar Wochen anfing dauerhaft zu schmerzen - und zwar nicht in der Form von Muskelverspannungen, sondern eher Bandscheiben, die langsam überlegen, sich nen anderen Arbeitsplatz zu suchen - beschloss ich, wirklich was zu ändern. Und darüber will ich berichten. Nicht, um andere zu bekehren, sondern am Ende vielleicht eine Art Tagebuch zu haben, wo ich schauen kann, wann was wo passiert ist.

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