About the Blog

Vor kurzem habe ich den Blog öffentlich gemacht, also auf Facebook und in Foren verlinkt, in denen ich aktiv bin. Der Grund ist dafür, weil ich transparent machen möchte, an was ich derzeit arbeite. Die Hürden aufzeigen, die ich überwinden muss. Die Tricks und Kniffe, die mir Dinge einfacher machen. Die Resonanz war durchwegs positiv und ich bin sehr froh darum. Selbstverständlich ist sowas nämlich nicht.

Es gibt immer Leute, die ihren Körper oder ihre Lebensart verteidigen. Und das dürfen sie auch absolut zu recht. Sie müssen mit ihrem Status Quo leben und sie müssen ihn ändern - ganz ohne Hilfe - wenn sie dies wollen. Sandra und ich wollen mit unserem Blog auch definitiv niemanden belehren oder die "richtige" Lebensweise oder Ernährungsweise oder Körperform propagieren. Das ist einfach Blödsinn.


Wir führen hier eine Art Journal, also Tagebuch, in dem wir unseren Verlauf festhalten. Mit Rückschlägen und Erfolgen. Für uns. Aber auch für andere zum Nachlesen. Vielleicht regt es zum Nachdenken an. Vielleicht findet man auch nur einen netten Kniff, der den Alltag (und die Zukunft) angenehmer macht, selbst als Normalgewichtiger.

Sprechen wir über "Fatshaming" oder die "Fatacceptance"-Bewegung: Natürlich - wie immer im Internet (und auch "draußen") - finden sich für alles halbradikale Verfechter. Das obige dreht sich darum, dass man seinen Körper lieben und sich nicht dafür schämen solle. Dass man sich auch als Übergewichtiger wohl fühlen kann und soll. Soweit, so gut. Würde ich unterschreiben. Aber damit endet es nicht: Jeder, der was anderes propagiert, also positiv vom Abnehmen und dem anderen Körpergefühl berichtet, wird zum Hassobjekt gemacht und geshitstormt. Und hier sind wir wieder beim Blödsinn.

Letztlich muss jeder selbst entscheiden, wie er leben will. Ich hab 37 Jahre mit extrem hohem Übergewicht gelebt - und tue es heute auch noch, 176 kg sind nicht normal - und bin dabei, dass zu ändern. Es geht nicht von heute auf morgen. Nach Plan wiege ich in einem Jahr vielleicht 45kg weniger. Ich wiege dann immer noch 131 kg und bin weiterhin extrem übergewichtig.

Nach dem, was Sandra und ich aber so geändert haben, spielt das keine Rolle. Wir haben dauerhaft unsere Lebensweise geändert und es macht Spaß. Wir essen geil (Fleisch, Käse, Gemüse), wir haben sogar Spaß im Fitness-Studio - wenn nichts Dramatisches passiert, dann machen wir das auch die nächsten 10-20 Jahre so weiter. Thats it. Wir achten schlichtweg mehr auf unsere Ernährung, ohne jetzt mit Küchenwaage und Taschenrechner rumzurennen. Und wir haben Spaß daran gefunden. Auch, weil es eben funktioniert und die Erfolge sichtbar und meßbar sind.


Zusammenfassend: Ihr selbst müsst wissen was ihr tut. Ihr seid selbst für euer Leben verantwortlich. Außenstehende können euch für etwas inspirieren - und sie können einen vor allem unglaublich gut demotivieren und zerstören. Aber das ist egal. Ihr seid 24/7 in euerm Körper und müsst selbst wissen, was ihr wollt.

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