Gesunder Menschenverstand
Sandra und ich folgen ja grob einem Low-Carb-Ernährungskonzept. Grob, also nicht exakt so, wie das Konzept es vorschreibt, sondern mehr in der Grundidee. Diese fasse ich kurz zusammen:
Frühstück: All-In. Iß, was du magst und sei es Torte oder Pizza.
Mittagessen: 300gr, nicht mehr als 30gr Kohlenhydrate
Abendessen: Keine Kohlenhydrate
Snacks: Keine
Das ganze ist als Faustregel in Ordnung. Wenn man den gesunden Menschenverstand darauf anwendet und ihn vor allem besitzt. Sandra war zu diesem Konzept auch in Facebook-Gruppen. Und der Grundtenor dieser Gruppe wurde mit der Zeit (und mehr Mitgliedern) vor allem ein: Wie packe ich möglichst viele Kalorien und "meinen" Süßkram in dieses Regelwerk? Das fing dann damit an, dass zum Frühstück brunch-haft geschlemmt wurde, es effektiv zum Mittagessen wurde (vermutlich auch vom Zeitpunkt - man verschob alles ein Stück weiter). Da wurde dann Döner, Pizza und Nudeln gegessen: Am selben Tag, in der selben Mahlzeit. Mittags dafür aß man dann nur - total konzeptkonform - 2 Tafeln Minus-Z-Schokolade, die keine (oder nur sehr wenige) Kohlenhydrate hat. Und abends dann einen Ofenkäse und dadurch (teils frittierte!) Salami.
Keine Ahnung, was die Motivation und den Verstand dieser Personen so angeht. Aber mit gesundem Menschenverstand hat das auf keiner Ebene zu tun. Aber das führte ja idR zuerst auch zum Übergewicht: ignoriertes Sättigungsgefühl, dass man dann mit der Zeit nur noch als "so voll dass ich platze" identifizieren kann und generell keinerlei Selbstbeherrschung.
Ernährungskonzepte, die eine Gewichtsabnahme als Effekt haben, basieren eigentlich immer darauf, dass sie ein Trick darstellen, dass man die Kalorieneinnahme reduziert. Denn letztlich geht es immer darum, dass man weniger Kalorien zu sich nimmt, als der Körper verbraucht. Die Konzepte stellen Alternativen dar, dass man nicht bei jedem Essen den Taschenrechner auspacken muss und sich etliche Zahlen merken soll - mehr nicht. Und das obige Konzept geht von der Grundannahme aus, dass der "Kunde" weiß, wie Ernährung an sich funktioniert. Zum Frühstück ißt man Frühstückssachen. 1-2 Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade. Mittags eine nette Mahlzeit und abends eher was leichtes, einfaches. Und generell versucht man, auf zuckerhaltige Nahrung zu verzichten. Wenn man das nicht weiß oder einfach ignoriert, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn die Waage Werte liefert, die nicht auf den heiligen Gral der Ernährung schließen lassen.
Frühstück: All-In. Iß, was du magst und sei es Torte oder Pizza.
Mittagessen: 300gr, nicht mehr als 30gr Kohlenhydrate
Abendessen: Keine Kohlenhydrate
Snacks: Keine
Das ganze ist als Faustregel in Ordnung. Wenn man den gesunden Menschenverstand darauf anwendet und ihn vor allem besitzt. Sandra war zu diesem Konzept auch in Facebook-Gruppen. Und der Grundtenor dieser Gruppe wurde mit der Zeit (und mehr Mitgliedern) vor allem ein: Wie packe ich möglichst viele Kalorien und "meinen" Süßkram in dieses Regelwerk? Das fing dann damit an, dass zum Frühstück brunch-haft geschlemmt wurde, es effektiv zum Mittagessen wurde (vermutlich auch vom Zeitpunkt - man verschob alles ein Stück weiter). Da wurde dann Döner, Pizza und Nudeln gegessen: Am selben Tag, in der selben Mahlzeit. Mittags dafür aß man dann nur - total konzeptkonform - 2 Tafeln Minus-Z-Schokolade, die keine (oder nur sehr wenige) Kohlenhydrate hat. Und abends dann einen Ofenkäse und dadurch (teils frittierte!) Salami.
Keine Ahnung, was die Motivation und den Verstand dieser Personen so angeht. Aber mit gesundem Menschenverstand hat das auf keiner Ebene zu tun. Aber das führte ja idR zuerst auch zum Übergewicht: ignoriertes Sättigungsgefühl, dass man dann mit der Zeit nur noch als "so voll dass ich platze" identifizieren kann und generell keinerlei Selbstbeherrschung.
Ernährungskonzepte, die eine Gewichtsabnahme als Effekt haben, basieren eigentlich immer darauf, dass sie ein Trick darstellen, dass man die Kalorieneinnahme reduziert. Denn letztlich geht es immer darum, dass man weniger Kalorien zu sich nimmt, als der Körper verbraucht. Die Konzepte stellen Alternativen dar, dass man nicht bei jedem Essen den Taschenrechner auspacken muss und sich etliche Zahlen merken soll - mehr nicht. Und das obige Konzept geht von der Grundannahme aus, dass der "Kunde" weiß, wie Ernährung an sich funktioniert. Zum Frühstück ißt man Frühstückssachen. 1-2 Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade. Mittags eine nette Mahlzeit und abends eher was leichtes, einfaches. Und generell versucht man, auf zuckerhaltige Nahrung zu verzichten. Wenn man das nicht weiß oder einfach ignoriert, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn die Waage Werte liefert, die nicht auf den heiligen Gral der Ernährung schließen lassen.
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